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Beitragvon EVA-01 » So Apr 09, 2006 3:36 pm

Jo... hier das Glossar

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Durch die konsequente Originaltreue kommen im Film einige japanische Begriffe und spezifische Redewendungen vor, die nicht unbedingt jedem geläufig sind. Diese sollen hier kurz erläutert werden.

Höflichkeitssuffixe:

Die japanische Anrede verwendet Suffixe, d.h. Anhängsel am Namen mit entsprechender Bedeutung. Ein "Herr Inuyasha" wie im deutschen Sprachgebrauch ist in Japan so nicht bekannt.
Auch im Inuyasha-Movie werden diese Suffixe verwendet, um den Stil des japanischen Originals beizubehalten.


-sama: Sehr höfliche Anrede, in Inuyasha taucht -sama zum Beispiel in Zusammenhang mit Onee-sama auf, was man am besten mit "verehrte Schwester" übersetzen kann. Ebenso wird der Mönch (japanisch: Houshi, siehe auch Glossareintrag "Houshi") mit Houshi-sama angesprochen um einen gewissen Respekt ihm gegenüber auszudrücken.

-chan: Das ist eine freundschaftliche Anrede für gute Freunde, kleinere Kinder, niedliche Personen oder Geschwister. In Inuyasha wird -chan im Zusammenhang mit Onee-chan/Nee-chan (Schwester) und Oji-chan/Jii-chan (Opa) benutzt, um eine besondere Vertraulichkeit auszudrücken. Weitere Beispiele wären obaa-chan, eine vertrauliche namentliche Anrede für Großmütter oder befreundete ältere Damen. Das obaa ist von o-baba abgeleitet, was eine zwar auch vertrauliche, aber höflichere Anrede für Großmütter und bekannte ältere Damen ist.

-jii: Dies ist eine Anrede für einen älteren Herren / Großvater

-jijii: Eine flapsige, kumpelhafte Anrede für einen älteren Mann / Großvater.

-san: Höfliche Anrede, in etwa mit unserem "Herr" oder "Frau" vergleichbar. Man kann es auch wieder mit anderen Begriffen koppeln, so zum Beispiel Nee-san, was eine sehr höfliche Anrede für eine Schwester ist, Nee-san wird auch bevorzugt von Kindern in etwa wie hierzulande "Tante" verwendet.

-dono: Eine etwas "angestaubte" ältere, besonders hochachtungsvolle, Anrede. Saya, welcher mit diesem Suffix angesprochen wird, ist übrigens das japanische Wort für "Schwertscheide". (@pbsaffran: Stimmt doch, oder? ^^')




Altertümliches Japan

Im Japan des Mittelalters gab es Daten, Fakten und spezielle Bezeichnungen, die ebenfalls im Original belassen wurden:


Mononoke: Ein Mononoke ist ein böser Dämon, ein Ungeheuer. Es ist eine definitiv negative Form.

Youkai: Youkai wird generell mit "Dämon" übersetzt, was jedoch nicht uneingeschränkt richtig ist. Youkai bezeichnet vielmehr eine spezielle japanische Dämonenart, nicht unbedingt den "europäischen Dämon", der im Japanischen eher mit "Oni" bezeichnet wird.

Hanyou: Hanyou kann man unterschiedlich übersetzen. Neutral mit Halbdämon, in einem diskriminierendem Sinne aber auch mit "Halbblut". Bei einem Hanyou war ein Elternteil ein Youkai und der andere ein Mensch. Ein Hanyou ist daher eine Mischung aus Dämon und Mensch.

Daiyoukai: Ein Riesendämon, der besonders mächtig und daher meist höher gestellt ist als ein normaler Youkai.

Oni: Ein Oni ist wohl am ehesten ein "Teufelchen", ein kleiner Dämon der die Menschen terrorisiert. Zum japanischen Frühlingsanfang (Setsubun) am 3. Februar gibt es eine Feier anläßlich des Ende des Winters. Dabei werden auch (symbolisch) die bösen Geister ausgetrieben, indem man (Soja-)Bohnen auf eine rote Oni-Maske wirft, die ein Familienmitglied trägt. Dazu singt man "Oni wa soto! Fuku wa uchi!" (Raus mit dem Bösen! Herein mit dem Glück!).

Oyakata: Eon "Oyakata" ist eine bewunderte Person, in etwa so etwas wie ein "Meister"

Murakumo no Tsurugi: "Das Schwert der Wolkenansammlung". Dies ist der Name eines magischen Schwertes aus einer japanischen Legende, mit dem der Kämpfer die Wolken sammeln lassen und einen Donnerblitz erzeugen konnte.

Kojiki: Eine Sammlung aller überlieferten frühgeschichtlichen Geschichten Japans, in welcher besonders viele Legenden vorhanden sind.

Nihonshoki: Es handelt sich hierbei um eine Sammlung aller Texte betreffend der Gründung Japans.

Kusanagi: Ein berühmtes Schwert aus einer japanischen Legende, siehe Glossareintrag Susanou no Mikoto.

Susanou no Mikoto: Susanoô no mikoto ist der Bruder der japanischen Sonnengöttin Amaterasu Oomikami . Er hat den Yamata no Oroshi ("Die achtköpfige Schlange") besiegt und aus dessen Körper das magische Schwert Kusanagi gezogen.

Kemari: Dieses (übrigens auch im Nihonshoki erwähnte) Ballspiel gelangte im 7. Jhr. nach Christus von China nach Japan. Dabei stellen sich acht Personen im Kries auf, und kicken sich den Ball mit dem Fußspann gegenseitig zu. Da das Ziel jedoch darin besteht, den ball möglichst lange in der Luft zu halten, ist es nur ein reines Gruppenspiel und kein Mannschaftsbasiertes Spiel wie beispielsweise Fußball.

Houshi: Ein Houshi ist ein Mönch mittleren Ranges. Ganz unten in der Rangliste sind die Bonzen, die ein paar Jahre lang mit einem Meister durchs Land reisen müssen. Danach werden sie zum Houshi, die zwar allein reisen dürfen, aber noch nicht das Recht haben, Bonzen auszubilden. Schließlich werden sie zu Meistern (o-bou-san, o-bou-sama).




Spezielle Begriffe:

In Inuyasha gibt es viele spezielle Begriffe, beispielsweise für bestimmte Attacken. Da auch diese nach Möglichkeit im Original gelassen wurden, werden sie hier näher erläutert.


Kaze no Kizu / Windwunde: Die Windwunde, oder auch "Kaze no Kizu", ist eine spezielle Attacke, welche Inuyasha mit Tessaiga nutzen kann, um mit einem Schlag hunderte Dämonen niederzumähen. Sie nutzt die Stelle, an der zwei Energiewirbel (oder Aurenwirbel) aufeinandertreffen und die "Windwunde" bilden.

Tessaiga: Inuyashas magisches Schwert, das er von seinem Vater vermacht bekommen hatte. Der Name des Schwerts, der übersetzt "Eisenbrechender Reißzahn" lautet, deutet auf dessen Herkunft hin. Es wurde aus einem Reißzahn von Inuyashas Vater geschmiedet.

Tenseiga: Das Schwert, welches Inuyashas Vater seinem anderen Sohn Sesshoumaru vermachte. Im Gegensatz zu Tessaiga, welches hundert Dämonen auf einmal töten kann, kann Tenseiga hundert Leben auf einmal retten - für einen machthungrigen und grausamen Youkai wie Sesshoumaru ein eigentlich nutzloses Schwert, weshalb er es auch zumeist abfällig betrachtet.

Kazaana: Hier ist die Bedeutung etwa mit "schwarzes Loch" gleichzusetzen. Normalerweise wird es jedoch mit "Zugloch", "Luftloch" und ähnlichen Umschreibungen übersetzt.

Bakuryuuha: Eine sehr starke Schwertattacke, welche die gegnerische Energie wieder auf den Angreifer zurückwirft.

Hiraikotsu: Sangos Waffe, auf Deutsch hieße es in etwa "Fliegender Knochen", ist ein großer Bumerang, der aus Knochen von toten Youkais gefertigt wurde. Auf seinem Rundflug zermalmt er jedoch alles, was ihm im Weg ist, mit unwiderstehlicher Gewalt.

Kitsunebi: Eine Attacke Shippous. Kitsunebi ist ein Fuchszauber und lässt sich mit "Illusion" oder "Irrlicht" übersetzen. Bei dieser Attacke täuscht oder blendet Shippou seine Gegner mit einer Illusion.

Shikon no Tama: Das Shikon no Tama ist ein heiliges Juwel, das bei Inuyasha eine ganz besondere Rolle spielt. Die wörtliche Übersetzung lautet "Juwel der vier Seelen".

Dokkasou: Sesshomarus Giftkralle.

Houriki: Die "Macht Buddhas"

Souryuuha: Eine Schwertattacke Sesshoumarus, die"Explosion des azurblauen Drachens"

Gokuryuuha: Das Gokuryuuha ist eine überaus mächtige Schwertattacke, welche einen riesigen Tornado mit vernichtender Kraft erzeugt.

Souunga: (Übersetzung, bzw, Chara-guide?)
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Beitragvon blue » So Apr 09, 2006 4:34 pm

Yo!

Ohne lange Vorreden, das Glossar editiert und teilweise sortiert:

Durch die konsequente Originaltreue kommen im Film einige japanische Begriffe und spezifische Redewendungen vor, die nicht unbedingt jedem geläufig sind. Diese sollen hier kurz erläutert werden.

Höflichkeitssuffixe:

Die japanische Anrede verwendet Suffixe, d.h. Anhängsel am Namen mit entsprechender Bedeutung. Ein "Herr Inuyasha" wie im deutschen Sprachgebrauch ist in Japan so nicht bekannt.
Auch im Inuyasha-Movie werden diese Suffixe verwendet, um den Stil des japanischen Originals beizubehalten.


-sama: Sehr höfliche Anrede, in Inuyasha taucht -sama zum Beispiel in Zusammenhang mit Onee-sama auf, was man am besten mit "verehrte Schwester" übersetzen kann. Ebenso wird der Mönch (japanisch: Houshi, siehe auch Glossareintrag "Houshi") mit Houshi-sama angesprochen um einen gewissen Respekt ihm gegenüber auszudrücken.

-chan: Das ist eine freundschaftliche Anrede für gute Freunde, kleinere Kinder, niedliche Personen oder Geschwister. In Inuyasha wird -chan im Zusammenhang mit Onee-chan/Nee-chan (Schwester) und Oji-chan/Jii-chan (Opa) benutzt, um eine besondere Vertraulichkeit auszudrücken. Weitere Beispiele wären obaa-chan, eine vertrauliche namentliche Anrede für Großmütter oder befreundete ältere Damen. Das obaa ist von o-baba abgeleitet, was eine zwar auch vertrauliche, aber höflichere Anrede für Großmütter und bekannte ältere Damen ist.

-jii: Dies ist eine Anrede für einen älteren Herren / Großvater

-jijii: Eine flapsige, kumpelhafte Anrede für einen älteren Mann / Großvater.

-san: Höfliche Anrede, in etwa mit unserem "Herr" oder "Frau" vergleichbar. Man kann es auch wieder mit anderen Begriffen koppeln, so zum Beispiel Nee-san, was eine sehr höfliche Anrede für eine Schwester ist, Nee-san wird auch bevorzugt von Kindern in etwa wie hierzulande "Tante" verwendet.

-dono: Eine etwas "angestaubte" ältere, besonders hochachtungsvolle, Anrede. Sayas Name, welcher mit diesem Suffix angesprochen wird, ist übrigens das japanische Wort für "Schwertscheide".




Altertümliches Japan

Im Japan des Mittelalters gab es Daten, Fakten und spezielle Bezeichnungen, die ebenfalls im Original belassen wurden:


Mononoke: Ein Mononoke ist ein böser Dämon, ein Ungeheuer. Es ist eine definitiv negative Form eines Dämons.

Youkai: Youkai wird generell mit "Dämon" übersetzt, was jedoch nicht uneingeschränkt richtig ist. Youkai bezeichnet vielmehr eine spezielle japanische Dämonenart, nicht unbedingt den "europäischen Dämon", der im Japanischen eher mit "Oni" bezeichnet wird.

Hanyou: Hanyou kann man unterschiedlich übersetzen. Neutral mit Halbdämon, in einem diskriminierendem Sinne aber auch mit "Halbblut". Bei einem Hanyou war ein Elternteil ein Youkai und der andere ein Mensch. Ein Hanyou ist daher eine Mischung aus Dämon und Mensch.

Daiyoukai: Ein Riesendämon, der besonders mächtig und daher meist höher gestellt ist als ein normaler Youkai.

Oni: Ein Oni ist wohl am ehesten ein "Teufelchen", ein kleiner Dämon der die Menschen terrorisiert. Zum japanischen Frühlingsanfang (Setsubun) am 3. Februar gibt es eine Feier anläßlich des Ende des Winters. Dabei werden auch (symbolisch) die bösen Geister ausgetrieben, indem man (Soja-)Bohnen auf eine rote Oni-Maske wirft, die ein Familienmitglied trägt. Dazu singt man "Oni wa soto! Fuku wa uchi!" (Raus mit dem Bösen! Herein mit dem Glück!).

Oyakata: Ein "Oyakata" ist eine bewunderte Person, in etwa so etwas wie ein "Meister".

Murakumo no Tsurugi: "Das Schwert der Wolkenansammlung". Dies ist der Name eines magischen Schwertes aus einer japanischen Legende, mit dem der Kämpfer die Wolken sammeln und damit einen Donnerblitz erzeugen konnte.

Kojiki: Eine Sammlung aller überlieferten frühgeschichtlichen Geschichten Japans, bevorzugt Legenden.

Nihonshoki: Dies ist die Sammlung aller Texte betreffend der Gründung Japans.

Kusanagi: Ein berühmtes Schwert aus einer japanischen Legende, siehe Glossareintrag Susanou no Mikoto.

Susanou no Mikoto: Susanou no mikoto ist der Bruder der japanischen Sonnengöttin Amaterasu Oomikami. Er hat den Yamata no Oroshi ("Die achtköpfige Schlange") besiegt und aus dessen Körper das magische Schwert Kusanagi gezogen.

Kemari: Dieses (übrigens auch im Nihonshoki erwähnte) Ballspiel gelangte im 7. Jhr. nach Christus von China nach Japan. Dabei stellen sich acht Personen im Kries auf, und kicken sich den Ball mit dem Fußspann gegenseitig zu. Da das Ziel jedoch darin besteht, den Ball möglichst lange in der Luft zu halten, ist es nur ein reines Gruppenspiel und kein mannschaftsbasiertes Spiel wie beispielsweise Fußball.

Houshi: Ein Houshi ist ein Mönch mittleren Ranges. Ganz unten in der Rangliste sind die Bonzen, die ein paar Jahre lang mit einem Meister durchs Land reisen müssen. Danach werden sie zum Houshi, die zwar allein reisen dürfen, aber noch nicht das Recht haben, Bonzen auszubilden. Schließlich werden sie zu Meistern (o-bou-san, o-bou-sama).




Spezielle Begriffe:

In Inuyasha gibt es viele spezielle Begriffe, beispielsweise für bestimmte Attacken. Da auch diese nach Möglichkeit im Original gelassen wurden, werden sie hier näher erläutert.


Tessaiga: Inuyashas magisches Schwert, das er von seinem Vater vermacht bekommen hatte. Der Name des Schwerts, der übersetzt "Eisenbrechender Reißzahn" lautet, deutet auf dessen Herkunft hin. Es wurde aus einem Reißzahn von Inuyashas Vater geschmiedet.

Tenseiga: Das Schwert, welches Inuyashas Vater seinem anderen Sohn Sesshoumaru vermachte. Im Gegensatz zu Tessaiga, welches hundert Dämonen auf einmal töten kann, kann Tenseiga hundert Leben auf einmal retten - für einen machthungrigen und grausamen Youkai wie Sesshoumaru ein eigentlich nutzloses Schwert, weshalb er es auch zumeist abfällig betrachtet.

Souunga: Das dritte Schwert von Inuyashas Vater. Wegen der Bösartigkeit des Schwertes kann es nur von einem Daiyoukai richtig geführt werden.

Kazaana: Zu deutsch etwa mit "Zugloch", "Luftloch" und ähnlichen Umschreibungen zu übersetzen. Hier ist die Bedeutung eher mit "schwarzes Loch" gleichzusetzen.

Hiraikotsu: Sangos Waffe - auf Deutsch hieße es in etwa "Fliegender Knochen" - ist ein großer Bumerang, der aus Knochen von toten Youkais gefertigt wurde. Auf seinem Rundflug zermalmt er alles, was ihm im Weg ist, mit unwiderstehlicher Gewalt.

Kitsunebi: Eine Attacke von Shippou. Kitsunebi ist ein Fuchszauber und lässt sich mit "Illusion" oder "Irrlicht" übersetzen. Bei dieser Attacke täuscht oder blendet Shippou seine Gegner mit einer Illusion.

Shikon no Tama: Das Shikon no Tama ist ein heiliges Juwel, das in der Serie Inuyasha eine ganz besondere Rolle spielt. Die wörtliche Übersetzung lautet "Juwel der vier Seelen".

Dokkasou: Sesshomarus Giftkralle.

Houriki: Die "Macht Buddhas"

Kaze no Kizu / Windwunde: Die Windwunde oder auch "Kaze no Kizu", ist eine spezielle Attacke, welche Inuyasha mit Tessaiga nutzen kann, um mit einem Schlag hunderte Dämonen niederzumähen. Sie nutzt die Stelle, an der zwei Energiewirbel (oder Aurenwirbel) aufeinandertreffen und die "Windwunde" bilden.

Bakuryuuha: Eine sehr starke Schwertattacke, welche die gegnerische Energie wieder auf den Angreifer zurückwirft.

Souryuuha: Eine Schwertattacke Sesshoumarus, die "Explosion des azurblauen Drachens".

Gokuryuuha: Das Gokuryuuha ist eine überaus mächtige Schwertattacke, welche einen riesigen Tornado mit vernichtender Kraft erzeugt.


MfG, blue...
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Beitragvon Liferipper » So Apr 09, 2006 6:34 pm

Ebenso wird der Mönch (japanisch: Houshi, siehe auch Glossareintrag "Houshi") mit Houshi-sama angesprochen um einen gewissen Respekt ihm gegenüber auszudrücken.


Wäre für "ein Mönch" oder "werden Mönche"

-dono: Eine etwas "angestaubte" ältere, besonders hochachtungsvolle, Anrede. Sayas Name, welcher mit diesem Suffix angesprochen wird, ist übrigens das japanische Wort für "Schwertscheide".


Wäre ein Extra-Eintrag für Says nicht sinnvoller? Kommt mMn zu sehr vom -dono ab.

Es ist eine definitiv negative Form eines Dämons.


Wäre für "Mononoke sind definitiv bösartige Dämonen." oder etwas in der Art

Daiyoukai: Ein Riesendämon, der besonders mächtig und daher meist höher gestellt ist als ein normaler Youkai.


Wäre für "Ein besonders mächtiger Riesendämon der meist höher gestellt ist als ein normaler Youkai."

Zum japanischen Frühlingsanfang (Setsubun) am 3. Februar gibt es eine Feier anläßlich des Ende des Winters.


"Endes" mit "s"

Kojiki: Eine Sammlung aller überlieferten frühgeschichtlichen Geschichten Japans, bevorzugt Legenden.


Eventuell "Erzählungen" statt "Geschichten" (wegen "frühgeschichtlichen")

Kusanagi: Ein berühmtes Schwert aus einer japanischen Legende, siehe Glossareintrag Susanou no Mikoto.


Würde ein "auch" hinter "siehe" setzen

Susanou no mikoto ist der Bruder der japanischen Sonnengöttin Amaterasu Oomikami.


"Mikoto" groß

Er hat den Yamata no Oroshi ("Die achtköpfige Schlange") besiegt und aus dessen Körper das magische Schwert Kusanagi gezogen.


Wäre für "Er hat die Yamata no Oroshi ("achtköpfige Schlange") besiegt und aus ihrem Körper das magische Schwert Kusanagi gezogen."

Dabei stellen sich acht Personen im Kries auf, und kicken sich den Ball mit dem Fußspann gegenseitig zu.


"Kreis", Tippfehler

Tessaiga: Inuyashas magisches Schwert, das er von seinem Vater vermacht bekommen hatte.


"hat" ohne "te"

Souunga: Das dritte Schwert von Inuyashas Vater. Wegen der Bösartigkeit des Schwertes kann es nur von einem Daiyoukai richtig geführt werden.


"Sou'unga" (zumindest habens wir's sonst mit dem "'"). Gibt es für Sou'unga eigentlich keine Übersetzung?

Hier ist die Bedeutung eher mit "schwarzes Loch" gleichzusetzen.


Wäre für "In Inuyasha" statt "Hier"

Hiraikotsu: Sangos Waffe - auf Deutsch hieße es in etwa "Fliegender Knochen" - ist ein großer Bumerang, der aus Knochen von toten Youkais gefertigt wurde.


"er" statt "es"
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Beitragvon blue » Mo Apr 10, 2006 10:24 am

Yo!

Per PM erreichte mich ein Hinweis zum Stichwort Daiyoukai.
Bei unserem "Speed-Sub" ganz am Anfang hatten wir in Epi. 07 Inuyashas Vorhaben zu einem Daiyoukai werden zu wollen, mit "Oberdämon" übersetzt, im Glossar damals aber schon Riesendämon geschrieben.

Nun kam eben der Hinweis, dass ein Daiyoukai nicht zwangsläufig ein von der Statur riesiger Dämon sein muss, sondern sich das "Dai" vielmehr auf die rangfolge und/oder Mächtigkeit bezieht. Mit der Silbe "Dai" wird häufig etwas verstärkt (vgl. "suki" - etwas mögen; "daisuki" - etwas lieben).

Im Fall von Inu no Taishou trifft nun auch die Größe zu, d.h. in der Youkaiform ist er eben riesig. Man vergleiche das auch mal mit Sesshoumarus Youkaiform, der auch nicht gerade als Chihuahua durchgehen könnte.

Nun also die Frage in die Runde:
Daiyoukai als Riesendämon belassen, auch wenns nicht 100% korrekt ist?
Oder Daiyoukai als Oberdämon oder Großdämon bezeichnen, was wohl "näher" an der ursprünglichen Bedeutung ist? Jetzt sind die Experten am Zug... ^^

MfG, blue....
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Beitragvon EVA-01 » Mo Apr 10, 2006 2:29 pm

blue hat geschrieben:Nun also die Frage in die Runde:
Daiyoukai als Riesendämon belassen, auch wenns nicht 100% korrekt ist?
Oder Daiyoukai als Oberdämon oder Großdämon bezeichnen, was wohl "näher" an der ursprünglichen Bedeutung ist? Jetzt sind die Experten am Zug... ^^

MfG, blue....


Ich bin für den Obermacker ;)

Warum was falsches beibehalten, wenn wirs (nun) besser wissen? :)
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Beitragvon Shugana » Di Apr 11, 2006 3:42 am

Länge != Größe

Ein Großfürst muss auch nicht unbedingt 2Meter lang sein... Also für groß haben wir auch viele Bedeutungen, also war Groß schon korrekt. Aber durch die neue Formulierung wird es natürlich noch deutlicher, daher ist diese besser.
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