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Das IYFP-Team checkt Untertitel, Booklet und Aufmachung

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Beitragvon EVA-01 » So Sep 03, 2006 6:50 pm

Soderle...

Um eine möglichst genaue Wiedergabe der japanischen Tonspur in den
Untertiteln zu gewährleisten, wurden einige schlecht übersetzbare Begriffe
zu Gunsten der Originaltreue im japanischen belassen. Dies trifft besonders
auf die Suffixe zu, welche im Japanischen die bei uns üblichen höflichen oder
auch freundschaftlichen Anreden ersetzen.

san: san ist eine höfliche Anrede, die man in etwa mit unserem "Herr" oder "Frau" vergleichen kann. Man kann dieses Suffix mit anderen Begriffen koppeln, um diese Anrede zu spezifizieren. Dies wären zum Beispiel Oba-san (Höfliche Anrede für eine ältere Dame oder Großmutter), Oka-san oder Kaa-san (höfliche Anrede für die Mutter), Oto-san (höfliche Anrede für den Vater). In seltenen Fällen wird das Suffix auch über das Verbindungspartikel "no" an den Begriff oder Namen angebunden.

sama: Eine sehr höfliche Anrede, im Deutschen am Besten vergleichbar mit "geehrter Herr/Frau". Genau wie bei -san kann auch dieses Suffix mit anderen Begriffen verbunden werden. So wäre Oka-sama eine überaus höfliche Anrede für die Mutter.

chan: Hierbei handelt es sich um eine freundschaftliche, nicht selten verniedlichende Anrede. Nee-chan wäre beispielsweise das "Schwesterchen".

kun: kun ist eine höfliche Anrede für meist männliche Jugendliche.

senpai: senpai wird dazu gebraucht, um ältere Personen (zum Beispiel Schüler einer höheren Klassenstufe) höflich aber auch sachlich anzureden.

shi: Ein rein schriftsprachiges Suffix mit einer ähnlichen Bedeutung wie san. Es wird allerdings hauptsächlich in Briefen für die 3. Person verwendet. <-- überprüfen, das hab ich von wiki... wobei, bei Doumoto würde das Sinn machen, der is ja so stolz ;) ^^



Weiterhin wurden allgemein japanische oder der deutschen Kultur eher unbekannte Begriffe im Original belassen, welche hier nun erklärt werden:


Bentou: Bei Bentou handelt es sich um eine Darreichungsform verschiedenster Speisen in speziellen Schachtel (ebenfalls Bentou genannt), welche durch mehrere Fächer unterteilt ist. So gut wie jedes denkbare Essen kann in Japan als "Bentou" dargereicht werden, wichtig ist nur die kunstvolle Zubereitung und die erwähnte Unterteilung der Fächer. Ein klassisches Bentou hat als Hauptbeilage Reis und weitere mindestens fünf bis sechs verschiedene Zutaten, es sind jedoch auch moderne Zusammenstellungen wie zum Beispiel ein Hamburger-Bentou möglich. In Deutschland bekannt ist der Bentou-Kult besonders durch die häufige Erwähnung in Anime- oder Mangaserien, wo Bentous sehr oft als Pausenbrote Verwendung finden, manchmal jedoch oft von Mädchen besonders liebevoll zubereitet werden und in Hoffnung einer Vertiefung ihrer Beziehung den Jungen geschenkt werden, in den sie verliebt sind.

Itadakimasu: Itadakimasu ist ein typisch japanischer Spruch, den man bei Eröffnung des Essens sagt. In etwa vergleichbar mit "Guten Appetit". Wörtlich übersetzt bedeutet es jedoch "Ich empfange dieses Essen". <--- bitte überprüfen... war mir neu.

Juku: Juku sind spezielle private Nachhilfeschulen, in denen japanische Eltern oftmals ihre Schüler nach dem Unterricht noch weiter studieren lassen. Ungefähr zwei Drittel aller japanischen Schüler besuchen eine Juku.

Sashimi: Sashimi beschreibt eine Zubereitungsart von rohem Fisch oder Meeresfrüchten, jedoch wird hier, im Gegensatz zu Sushi, der rohe Fisch nicht auf Reis serviert. Da auf jegliche Würze verzichtet wird, ist die kunstvolle filetierung und ästhetische Zubereitung des rohen Fisches besonders wichtig, ferner muss der Fisch sehr frisch sein. Schon bei leichtem Geruch ist er für den Verzehr ungeeignet.

Karaage: Karaage sind ohne Panierung frittierte Speisen, dabei kann es sich sowohl um Fisch als auch um Geflügel handelt, was den Vergleich mit Chicken McNuggets (Copyright? :D) herstellen lässt.

Gaijin: Gaijin ("Mensch von draußen") ist die Bezeichnung für einen Ausländer, welcher sich in Japan aufhält oder lebt. Gaijin hat einen negativen Beigeschmack und kann als Schimpfwort oder auch rassistisch ausgelegt werden.

Oyaji: Dieses Wort ist eine etwas unhöfliche Bezeichnung für den Vater.

Tenchou: Tenchou lässt sich am ehesten mit "Chef" übersetzen, wobei hier ein Ladenbesitzer gemeint ist.

Kachou: Der Kachou ist eine Art Sektionsleiter.

Buchou: Ein Buchou ist höhergestellt als ein Kachou und dementsprechend ein Abteilungsleiter. Da eine Abteilung in mehrere Sektionen aufgeteilt ist, unterstehen dem Buchou einige Kachous.

Senmu: Übersetzt in etwa "Generaldirektor", jedoch nicht mit Buchou zu verwechseln.

Pinch-Hitter: Ein Pinch-Hitter ist beim Baseball ein eingewechselter Batter (Schlagmann)

Zashikiwarashi: Ein Zashikiwarashi ist ein Youkai (spezielle japanische Dämonenart) welcher die Gestalt eines Kindes hat und in alten Häusern wohnt. Nur Kinder können ihn sehen und es wird gesagt, dass seine Anwesenheit dem Haus Reichtum beschert, seine Abwesenheit dem Haus jedoch Armut bringt.

Sentai: Sentai ist die Bezeichnung für eine japanische Fernsehserie, in welcher die Hauptcharaktere sich in einen Alter-Ego mit Superkräften verwandeln und ein gemeinsam arbeitendes Team bilden. Ein westliches Beispiel für eine Sentai-Serie ist Power Rangers.





P.S. Evtl ein bissel viel für zwei Seiten ^^' (Am Ende hab ich schon viel gekürzt...)


Und die Buchou Kachou Senmu Sache.... kann das mal pls wer überprüfen? ^^'
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Beitragvon mi-Ka » So Sep 03, 2006 11:43 pm

ich poste hier noch mal die drei übersetzungen:

Lesung bu・chō
Deutsch Abteilungsleiter {m}; Hauptabteilungsleiter {m}; Chef {m} einer Abteilung.

Lesung ka・chō
Deutsch Leitung {f} einer Abteilung // Abteilungsleiter {m}.

Lesung sen・mu
Deutsch [1] Direktor {m}; Hauptgeschäftsverwalter {m} (Abk.). [2] spezielle Aufgabe {f}; spezielle Funktion {f}; ausschließliche Tätigkeit {f}.


also mir scheint es so, als würde das stimmen. (ein hauptabteilungsleiter scheint mir "wichtiger", wie ein "normaler" abteilungsleiter)
der senmu scheint dagegen dem buchou noch höher gestellt zu sein

also:
senmu > buchou > kachou

ach und nochmal zu den "karaage"
Karaage heißt übersetzt "Frittieren ohne Panierung" - also würden es wohl eher die uns bekannten "Chicken Wings", statt Nuggets sein...
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Beitragvon blue » Mo Sep 04, 2006 7:04 pm

Yo!

Eine geordnete Fassung:
Glossar
Um eine möglichst genaue Wiedergabe der japanischen Tonspur in den Untertiteln zu gewährleisten, wurden einige schwierig übersetzbare Begriffe zu Gunsten der Originaltreue im Japanischen belassen. Dies trifft besonders auf die Suffixe zu, welche im Japanischen die bei uns üblichen höflichen oder auch freundschaftlichen Anreden ersetzen.

san: san ist eine höfliche Anrede, die man in etwa mit unserem "Herr" oder "Frau" vergleichen kann. Man kann dieses Suffix mit anderen Begriffen koppeln, um diese Anrede zu spezifizieren. Dies wären zum Beispiel Oba-san (Höfliche Anrede für eine ältere Dame oder Großmutter), Oka-san oder Kaa-san (höfliche Anrede für die Mutter), Oto-san (höfliche Anrede für den Vater). In selteneren Fällen wird das Suffix auch über das Verbindungspartikel "no" an den Begriff oder Namen angebunden (Beispiel: „Kira-no-niisan†œ).

sama: Eine sehr höfliche Anrede, im Deutschen am Besten vergleichbar mit "geehrte(r) Herr/Frau". Genau wie bei -san kann auch dieses Suffix mit anderen Begriffen verbunden werden. So wäre Oka-sama eine überaus höfliche Anrede für die Mutter.
chan: Hierbei handelt es sich um eine freundschaftliche, nicht selten verniedlichende Anrede. Nee-chan wäre beispielsweise das "Schwesterchen".

kun: kun ist eine höfliche Anrede für meist männliche Jugendliche.

senpai: senpai wird dazu gebraucht, um ältere oder im Rang übergeordnete Personen (zum Beispiel Schüler einer höheren Klassenstufe) höflich, aber auch sachlich anzureden.

shi: Ein rein schriftsprachiges Suffix mit einer ähnlichen Bedeutung wie san. Es wird allerdings hauptsächlich in Briefen für die 3. Person verwendet.

Weiterhin wurden allgemein japanische oder der deutschen Kultur eher unbekannte Begriffe im Original belassen, welche hier nun erklärt werden:

Bentou: Bei Bentou handelt es sich um eine Darreichungsform verschiedenster Speisen in speziellen Schachtel (ebenfalls Bentou genannt), welche durch mehrere Fächer unterteilt ist. So gut wie jedes denkbare Essen kann in Japan als "Bentou" dargereicht werden, wichtig ist nur die kunstvolle Zubereitung und die erwähnte Unterteilung der Fächer. Ein klassisches Bentou hat als Hauptbeilage Reis und weitere mindestens fünf bis sechs verschiedene Zutaten, es sind jedoch auch moderne Zusammenstellungen wie zum Beispiel ein Hamburger-Bentou möglich. In Deutschland bekannt ist der Bentou-Kult besonders durch die häufige Erwähnung in Anime- oder Mangaserien, wo Bentous sehr oft als Pausenbrote Verwendung finden, manchmal jedoch oft von Mädchen besonders liebevoll zubereitet werden und in Hoffnung einer Vertiefung ihrer Beziehung den Jungen geschenkt werden, in den sie verliebt sind.

Itadakimasu: Itadakimasu ist ein typisch japanischer Spruch, den man bei Eröffnung des Essens sagt. In etwa vergleichbar mit "Guten Appetit". Wörtlich übersetzt bedeutet es jedoch "Ich empfange dieses Essen".

Juku: Juku sind spezielle private Nachhilfeschulen, in denen japanische Eltern oftmals ihre Schüler nach dem Unterricht noch weiter studieren lassen. Ungefähr zwei Drittel aller japanischen Schüler besuchen eine Juku.

Sashimi: Sashimi beschreibt eine Zubereitungsart von rohem Fisch oder Meeresfrüchten, jedoch wird hier, im Gegensatz zu Sushi, der rohe Fisch nicht auf Reis serviert. Da auf jegliche Würze verzichtet wird, ist die kunstvolle Filetierung und ästhetische Zubereitung des rohen Fisches besonders wichtig, ferner muss der Fisch sehr frisch sein. Schon bei leichtem Geruch ist er für den Verzehr ungeeignet.

Karaage: Karaage sind ohne Panierung frittierte Speisen, dabei kann es sich sowohl um Fisch als auch um Geflügel handelt, beispielsweise etwa frittierte Hühnerflügeln.

Gaijin: Gaijin ("Mensch von draußen") ist die Bezeichnung für einen Ausländer, welcher sich in Japan aufhält oder lebt. Gaijin hat einen negativen Beigeschmack und kann als Schimpfwort oder auch rassistisch ausgelegt werden.

Oyaji: Dieses Wort ist eine etwas unhöfliche Bezeichnung für den Vater.

Tenchou: Tenchou lässt sich am ehesten mit "Chef" übersetzen, wobei hier ein Ladenbesitzer gemeint ist.

Kachou: Der Kachou ist eine Art Sektions- oder Gruppenleiter.

Buchou: Ein Buchou ist höhergestellt als ein Kachou, also eher ein Abteilungsleiter. Da eine Abteilung in mehrere Sektionen aufgeteilt ist, unterstehen dem Buchou einige Kachous.

Senmu: Übersetzt in etwa "Generaldirektor", jedoch nicht mit Buchou zu verwechseln.

Pinch-Hitter: Ein Pinch-Hitter ist beim in Japan sehr populären Baseball ein eingewechselter Batter (Schlagmann)

Zashikiwarashi: Ein Zashikiwarashi ist ein Youkai (spezielle japanische Dämonenart) welcher die Gestalt eines Kindes hat und in alten Häusern wohnt. Nur Kinder können ihn sehen und es wird gesagt, dass seine Anwesenheit dem Haus Reichtum beschert, seine Abwesenheit dem Haus jedoch Armut bringt.

Sentai: Sentai ist die Bezeichnung für eine japanische Fernsehserie, in welcher die Hauptcharaktere sich in einen Alter-Ego mit Superkräften verwandeln und ein gemeinsam arbeitendes Team bilden. Ein westliches Beispiel für eine Sentai-Serie wäre Power Rangers.


MfG, blue....
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Beitragvon Kogoro » Mo Sep 04, 2006 7:57 pm

Neue Fassung mit etwas Feinschliff. ^^

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Um eine möglichst genaue Wiedergabe der japanischen Tonspur in den Untertiteln zu gewährleisten, wurden einige schwer zu übersetzende Begriffe zu Gunsten der Originaltreue im Japanischen belassen. Dies trifft besonders auf die Suffixe zu, welche im Japanischen die bei uns üblichen höflichen oder auch freundschaftlichen Anreden ersetzen.

-san: -san ist eine höfliche Anrede, die man in etwa mit unserem "Herr" oder "Frau" vergleichen kann. Man kann dieses Suffix mit anderen Begriffen koppeln, um diese Anrede zu spezifizieren. Dies wären zum Beispiel Obaa-san (höfliche Anrede für eine ältere Dame oder Großmutter), Okaa-san oder Kaa-san (höfliche Anrede für die Mutter) sowie Otou-san (höfliche Anrede für den Vater). In selteneren Fällen wird das Suffix auch über das Verbindungspartikel "no" an den Begriff oder Namen angebunden (Beispiel: „Kira-no-niisan†œ).

-sama: Eine sehr höfliche Anrede, die sich im Deutschen am Besten mit "geehrte(r) Herr/Frau" wiedergeben lässt. Genau wie bei -san kann auch dieses Suffix mit anderen Begriffen verbunden werden. So wäre Oka-sama eine überaus höfliche Anrede für die Mutter.

-chan: Hierbei handelt es sich um eine freundschaftliche, nicht selten verniedlichende Anrede. Nee-chan wäre beispielsweise das "Schwesterchen".

-kun: -kun ist eine höfliche Anrede für meist männliche Jugendliche.

-senpai: -senpai wird dazu gebraucht, um ältere oder im Rang übergeordnete Personen (zum Beispiel Schüler einer höheren Klassenstufe) höflich, aber auch sachlich anzureden.

-shi: Ein rein schriftsprachiges Suffix mit einer ähnlichen Bedeutung wie -san. In der Regel wird es hauptsächlich für die 3. Person in Briefen verwendet.

Weiterhin wurden allgemein japanische oder der deutschen Kultur eher unbekannte Begriffe im Original belassen, welche hier nun erklärt werden:

Bentou: Bei Bentou handelt es sich um eine Darreichungsform verschiedenster Speisen in speziellen Schachteln (ebenfalls Bentou genannt), welche in mehrere Fächer unterteilt ist. Beinahe jedes denkbare Essen kann in Japan als "Bentou" dargereicht werden, wichtig sind nur die kunstvolle Zubereitung und die erwähnte Unterteilung in Fächer. Ein klassisches Bentou hat als Hauptbeilage Reis und mindestens fünf bis sechs weitere Zutaten; es sind jedoch auch moderne Zusammenstellungen wie zum Beispiel ein Hamburger-Bentou möglich. In Deutschland bekannt ist der Bentou-Kult besonders durch die häufige Erwähnung in Anime- oder Mangaserien, wo Bentous sehr oft als Pausenbrote Verwendung finden. Manchmal werden sie außerdem von Mädchen besonders liebevoll zubereitet und in der Hoffnung auf eine Vertiefung ihrer Beziehung den Jungen geschenkt, in den sie verliebt sind.

Itadakimasu: Itadakimasu ist ein typisch japanischer Spruch, den man bei Eröffnung des Essens sagt. In etwa vergleichbar mit "Guten Appetit". Wörtlich übersetzt bedeutet es jedoch "Ich empfange dieses Essen".

Juku: Juku sind spezielle private Nachhilfeschulen, in denen japanische Eltern oftmals ihre Schüler nach dem Unterricht noch weiter studieren lassen. Ungefähr zwei Drittel aller japanischen Schüler besuchen eine Juku.

Sashimi: Sashimi beschreibt eine Zubereitungsart von rohem Fisch oder Meeresfrüchten, jedoch wird hier, im Gegensatz zu Sushi, der rohe Fisch nicht auf Reis serviert. Da auf jegliche Würze verzichtet wird, ist die kunstvolle Filetierung und ästhetische Zubereitung des rohen Fisches besonders wichtig, ferner muss der Fisch sehr frisch sein. Schon bei leichtem Geruch ist er für den Verzehr ungeeignet.

Karaage: Karaage sind ohne Panierung frittierte Speisen. Dabei kann es sich sowohl um Fisch, als auch um Geflügel handeln. Ein Beispiel hierfür wären frittierte Hühnerflügel.

Gaijin: Gaijin ("Mensch von draußen") ist die Bezeichnung für einen Ausländer, der in Japan lebt oder sich vorübergehend dort aufhält. Gaijin hat einen negativen Beigeschmack und kann als Schimpfwort oder auch rassistisch ausgelegt werden.

Oyaji: Dieses Wort ist eine eher unhöfliche Bezeichnung für den Vater.

Tenchou: Tenchou lässt sich am ehesten mit "Chef" übersetzen, wobei hier ein Ladenbesitzer gemeint ist.

Kachou: Der Kachou ist eine Art Sektions- oder Gruppenleiter.

Buchou: Ein Buchou ist höhergestellt als ein Kachou, also eher ein Abteilungsleiter. Da eine Abteilung in mehrere Sektionen aufgeteilt ist, unterstehen dem Buchou mehrere Kachous.

Senmu: Übersetzt in etwa "Generaldirektor", jedoch nicht mit Buchou zu verwechseln.

Pinch-Hitter: Ein Pinch-Hitter ist beim in Japan sehr populären Baseball ein eingewechselter Batter (Schlagmann).

Zashikiwarashi: Ein Zashikiwarashi ist ein Youkai (spezielle japanische Dämonenart), welcher die Gestalt eines Kindes hat und in alten Häusern wohnt. Nur Kinder können ihn sehen und es wird gesagt, dass seine Anwesenheit dem Haus Reichtum beschert. Seine Abwesenheit hingegen soll Armut bringen.

Sentai: Sentai ist die Bezeichnung für eine japanische Fernsehserie, in welcher die Hauptcharaktere sich in ein Alter-Ego mit Superkräften verwandeln können und ein gemeinsam arbeitendes Team bilden. Ein westliches Beispiel für eine Sentai-Serie wäre Power Rangers.
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